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    TSV Marienfelde 1890 e.V.

Finanzordnung

1. Grundsätze
2. Haushaltsplan
3. Jahresabschluss
4. Erhebung und Verwaltung der Finanzmittel
5. Zahlungsverkehr

6. Eingehen von Rechtsverbindlichkeiten
7. Spenden
8. Zuschüsse
9. Beiträge und Gebühren
10. Inkrafttreten

a.  Anhang - Beiträge
b.  Anhang - Gebühren und Fristen
 


1. Grundsätze

(1) Der Verein ist nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit zu führen, das heißt, die Aufwendungen müssen in einem wirtschaftlichen Verhältnis zu den erzielten und erwarteten Erträgen stehen.

(2) Für den Verein und für jede Abteilung gilt das Kostendeckungsprinzip im Rahmen des Haushaltsplanes.

(3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder hieraus keine Zuwendungen.

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2. Haushaltsplan

(1) Für jedes Geschäftsjahr muss vom Vorstand, vom Jugendausschuss und von den Abteilungen ein Haushaltsplan aufgestellt werden. Die Planung richtet sich nach dem Mitgliederbestand zum 01.01. des laufenden Jahres.

(2) Der Haushaltsplanentwurf des Vereins wird vom Hauptausschuss beraten und gebilligt.

(3) Der vom Hauptausschuss gebilligte Haushaltsplan des Vereins wird den Mitgliedern zur Beschlussfassung vorgelegt und ist genehmigt, wenn er mit einfacher Stimmenmehrheit der Mitgliederversammlung angenommen wird.

(4) Der Haushaltsplan liegt bei der Geschäftsstelle 14 Tage vor der Mitgliederversammlung zur Einsichtnahme aus.

3. Jahresabschluss

(1) Im Jahresabschluss müssen alle Einnahmen und Ausgaben des Vereins für das abgelaufene Geschäftsjahr nachgewiesen werden sowie darüber hinaus eine Schulden- und Vermögensübersicht enthalten sein.

(2) Der Jahresabschluss ist vom Prüfungsausschuss gem. § 15 der Satzung zu prüfen.

(3) Der Jahresabschluss wird in Form eines Kassenberichtes erstellt und liegt bei der Geschäftsstelle 14 Tage vor der Mitgliederversammlung zur Einsichtnahme aus.

4. Erhebung und Verwaltung der Finanzmittel

(1) Alle Mitgliedsbeiträge werden vom Verein erhoben und verbucht.

(2) Abteilungsbeiträge werden über die Vereinskasse verbucht. Sie stehen der betreffenden Abteilung in voller Höhe zur Verfügung. Die Mittel für die Jugendarbeit werden vom Jugendausschuss direkt verwaltet.

(3) Der Vereinskassenwart verwaltet die zentrale Kassen- und Buchungsstelle. Zahlungen werden vom Vereinskassenwart nur geleistet, wenn sie ordnungsgemäß angewiesen sind.

(4) Der Vereinskassenwart bzw. die Abteilungskassenwarte sind für die Einhaltung des Haushaltsplanes in ihrem Zuständigkeitsbereich verantwortlich; für den Jugendausschuss trägt der Vereinsjugendwart die Verantwortung.

(5) Wenn Abteilungen die ihnen zur Verfügung stehenden Finanzmittel in zwei aufeinander folgenden Jahren überzogen haben, haben sie Maßnahmen zu ergreifen um einen ausgeglichenen Haushalt zu erzielen.

(6) Die Abteilungen sind berechtigt, selbstständig Werbeverträge abzuschließen.

5. Zahlungsverkehr

(1) Der Zahlungsverkehr ist möglichst bargeldlos über Bankkonten abzuwickeln. Über jede Einnahme und Ausgabe muss ein Kassenbeleg vorhanden sein.

(2) Belege müssen den Tag der Ausgabe, den Betrag und den Verwendungszweck enthalten.

(3) Bei Gesamtabrechnungen ist auf dem Deckblatt die Zahl der Unterbelege zu vermerken.

(4) Im Bedarfsfall ist es den Kassenwarten gestattet, Vorschüsse in Höhe der zu erwartenden Kosten zu gewähren. Diese Vorschüsse sind binnen 2 Monaten abzurechnen.

6. Eingehen von Rechtsverbindlichkeiten

Das Eingehen von Rechtsverbindlichkeiten im Rahmen des Haushaltsplanes ist im Einzelfall vorbehalten.

a) dem Vorstand nach § 10 (5) der Vereinssatzung bis zu einer Summe von € 1.000,--.

b) Höhere Verpflichtungen bedürfen der vorherigen Zustimmung des Vorstandes nach § 10 (1) der Vereinssatzung.

c) Der Vereinskassenwart ist ermächtigt Verbindlichkeiten einzugehen, die im Zusammenhang mit der Verwaltung stehen (z. B. Büro- und Verwaltungsbedarf usw.), soweit hierfür die Ansätze des Haushaltsplanes ausreichen.

d) Abteilungsleiter dürfen keine Dauerschuldverhältnisse eingehen.

7. Spenden

(1) Der Verein ist berechtigt, steuerbegünstigte Spendenbescheinigungen auszustellen.

(2) Spenden, für die eine solche Spendenbescheinigung erwünscht wird, müssen mit der Angabe der Zweckbestimmung dem Verein überwiesen werden.

(3) Spenden kommen dem Verein zugute, wenn sie vom Spender nicht ausdrücklich einer bestimmten Abteilung zugewiesen werden.

8. Zuschüsse

(1) Zuschüsse kommen dem Verein zu Gute, wenn sie nicht ausdrücklich für eine bestimmte Abteilung zugewiesen wurden.

(2) Jugendzuschüsse sind für die Jugendarbeit zu verwenden

9. Beiträge und Gebühren

Mitgliedsbeiträge, Aufnahme-, Bearbeitungs-, Mahngebühren und –fristen sind im Anhang zu dieser Finanzordnung aufgeführt. 

10. Inkrafttreten

Diese Finanzordnung tritt mit Wirkung vom 26.04.2006 in Kraft. Sie ersetzt die Finanzordnung vom 02.11.1976.